Karten sind im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr (Göflanerstraße 27) in Schlanders und an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich.
Eintrittspreise: € 25; € 22 (mit Dolomiten-Vorteilskarte); € 20 (2. Kategorie; Senioren ab 65); € 15 (Schüler und Studenten)


CAMERATA SALZBURG


Die Camerata Salzburg musiziert „voll revolutionärer Energie und utopischem Potenzial, kompromisslos individuell, kühn und modern – und doch klassisch stringent“, wie die Salzburger Nachrichten anlässlich eines Konzertes zum 60-jährigen Bestehen des Orchesters befanden. Die Camerata wurde in ihrem Musizierstil von der Zusammenarbeit mit Musikerpersönlichkeiten wie Bernhard Paumgartner, Géza Anda, Sándor Végh, Sir Roger Norrington und András Schiff geprägt. Bedeutende Musikerinnen und Musiker wie Clara Haskil, Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Aurèle Nicolet, Wolfgang Schneiderhan, Christoph Eschenbach, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Franz Welser- Möst und Peter Ruzicka konzertierten mit dem 1952 gegründeten Kammerorchester, dessen klassisches Kernrepertoire im Laufe der Jahrzehnte Richtung Romantik und Moderne erweitert wurde.
Der Klangkörper zählt in Mozarts Geburtsstadt als Konzert- und Opernorchester zu den Stammensembles der Festspiele und Mozartwoche und hat einen eigenen Abonnementzyklus in seiner Heimstätte, dem Mozarteum. Das Orchester konzertiert regelmäßig in Musikzentren wie dem Wiener Konzerthaus, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden, im Bregenzer Festspielhaus, beim Carinthischen Sommer, bei den Haydn-Festspielen Eisenstadt, in München, London, Florenz, Moskau, St. Petersburg, Bejing, Tokyo und in den Festspielstädten Aix-en-Provence und Luzern. Konzertreisen führten das Orchester in alle Erdteile der Welt. Mehr als 60 Platten- und CD-Aufnahmen, von denen viele mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet wurden, dokumentieren die Musizierkultur der Camerata Salzburg aus sechs Jahrzehnten.
Ins Leben gerufen wurde der Klangkörper mit Lehrern und Studenten des Mozarteums vom Mitbegründer und späteren Präsidenten der Salzburger Festspiele, Bernhard Paumgartner. Dem Dirigenten, Pädagogen und Musikwissenschaftler ging es mit der Camerata um die Bewahrung und gleichzeitig um die Belebung eines klassischen und klassizistischen Musikgeistes. Im Zentrum des Repertoires stand von Anfang an naturgemäß das Schaffen des Genius loci Mozart sowie die Musik von Haydn, Beethoven und Schubert. Die Weiterentwicklung des Orchesters nach der Ära Paumgartner wurde zunächst von Antonio Janigro getragen, ehe Sándor Végh das Orchester für fast zwei Jahrzehnte zu einer neuen Hochblüte brachte. Végh verwirklichte mit der Camerata ein Musizier-Ideal des Streichquartetts auf größer besetzter Ebene und förderte die individuelle Gestaltungsweise der Orchestermitglieder innerhalb und zugunsten des Kollektivs. Sir Roger Norrington verband von 1998 bis 2006 als Chefdirigent den charakteristischen Ensemblestil der Camerata mit seinen Erfahrungen im historisch informierten Musizieren. 2007 übernahm der Geiger Leonidas Kavakos die künstlerische Leitung. Seit 2011 ist Louis Langrée Chefdirigent, in dessen Musizierstil und Repertoireschwerpunkt die Camerata eine große Übereinstimmung und ebenso viele inspirierende Akzente findet.
Rainer Lepuschitz

 

 

GREGORY AHSS


Schon im Alter von fünf Jahren begann der israelische Violinist Gregory Ahss mit dem Geigenunterricht an der Gnessin Musikschule in seiner Geburtsstadt Moskau. Während seiner Ausbildung, die ihn an das israelische Konservatorium, die Akademie für Musik in Tel Aviv und das New England Conservatory of Music in Boston führte, gewann er bereits namhafte Wettbewerbe als Solist, aber auch als Kammermusiker mit dem von ihm gegründeten Tal Piano Trio. Er konzertierte unter der Leitung von Claudio Abbado und Yannick Nézet-Séguin, mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Mozart Bologna und der Camerata Salzburg. Als Konzertmeister gastierte er schon in vielen führenden Orchestern - beim London Symphony Orchestra genauso wie beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder den Bamberger Symphonikern. Von 2005 bis 2011 leitete Gregory Ahss zahlreiche Konzerte des Mahler Chamber Orchestra als Konzertmeister, seit 2012 ist er Konzertmeister der Camerata Salzburg

 

Programm


1. „Die diebische Elster“ („La gazza lard“)

    Ouvertüre von Gioacchino ROSSINI (1792-1868)

 2. „Grillensymphonie“ TWV 50

    1. Satz von Georg Philipp TELEMANN (1681-1767)

3. „Der Stieglitz“ („Il Gardellino“)

    aus dem Konzert D-Dur RV 428: 1. und 2. Satz von Antonio VIVALDI (1678-1741)

4. „Der Galopp der Rosinante“ und „Der Esel des Sancho Pansa

    aus der „Burlesque de Quixote“ TWV 55/G10 von Georg Philipp TELEMANN (1681-1767)

5. „Der Kanarienvogel“ Deutscher Tanz KV 600/5

    von Wolfgang Amadeus MOZART (1756-1791)

6. „Der alte Brummbär“, Polka comique

    von Julius Fuçik (1872-1916)

7. „Der Schwan“ aus Karneval der Tiere

    von Camille Saint-Saens (1835-1921)/Bearb. N.N.

8. „Der Elefant“ aus Karneval der Tiere

    von Camille Saint-Saens (1835-1921) /Bearb. N.N.

9. „Der Hummelflug

    von Nikolai Rimsky-Korsakov (1844-1908)

10. „Opus Nr. Zoo

    für Bläserquintett: Auszüge von Luciano BERIO (1925-2003)

11. „Der Bär“ („L’ours“)

    4. Satz aus der Symphonie D-Dur Hob. I:82 von Joseph HAYDN (1732-1899)

P A U S E

1. „Die Fledermaus“ Overtüre zur Operette

    von Johann STRAUSS (SOHN) (1825-1899)

2. „Im Krapfenwaldl“ Polka française, op. 336

    von Johann STRAUSS (Sohn) (1825-1899)

3. „Die Gazelle“ Polka Mazur op. 155

    von Josef STRAUSS (1827-1870)

4. „Dorfschwalben aus Österreich“ Walzer op. 164

    von Josef STRAUSS (1827-1870)

5. „Tritsch-Tratsch“ Polka op. 214

    von Johann STRAUSS (Sohn) (1825-1899)

6. „Die Libelle“ Polka Mazur op. 204

    von Josef STRAUSS (1827-1870)

7. „Das Dschungelbuch“ („The Junglebook“)

    Auszüge von George BRUNS/arr. Herbert BERGER (1914-1983)

 

 

 

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